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Teebaumöl eine hochwertige Essenz aus Down Under

Botanischer Name: Melaleuca alternifolia (Myrtaceae)

Körperliche Wirkung

Den Bundjalung-Aborigines im Norden von New South Wales waren die heilenden Eigenschaften der Blätter des «Australischen Teebaumes» vermutlich seit mehreren Jahrtausenden bekannt. Sie verwendeten zerquetschte und erhitzte Teebaumblätter zur Inhalation, zerriebene und zu einem Brei verarbeitete Blätter als Wundverband oder in Form von Aufgüssen und Umschlägen nach längerem Einweichen der Blätter in Wasser vor allem bei Erkältungen, Halsentzündungen, Insektenstichen und -bissen, zur Wundbehandlung und Entlausung sowie gegen Pilzinfektionen.

Ein qualitativ hochwertiges Öl zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an Terpinen-4-ol und einem niedrigen Gehalt an Cineol aus. Vor allem in Gegenwart von Luftsauerstoff, aber auch durch Einflüsse von Licht und höheren Temperaturen altert das Öl recht schnell, daher ist eine sorgfältige Aufbewahrung notwendig. Man vermutet, dass unerwünschte Wirkungen wie z.B. Sensibilisierung und Hautreizung vor allem auf Bestandteile des Öls zurückgehen, die durch Alterung entstanden sind. Manche Öle können zudem mit Pestiziden verunreinigt sein. Das reine Öl ist von hellgelber Farbe und besitzt einen angenehmen Geruch nach Terpen und Muskat.
Teebaumöl besitzt eine abtötende Wirkung auf Bakterien, Viren und Pilze und wird oft als "Wundermittel" zur Behandlung von Akne, Haut- oder Nagelpilzerkrankungen, Fieberbläschen (Herpes labialis), Zahnfleischerkrankungen sogar zur Behandlung von Parasitenbefall wie z.B. Läuse oder Flöhe bei Mensch und Tier empfohlen.

Zur Behandlung von Fusspilz 3 Topfen Teebaumöl mit 12 Tropfen Trägeröl zum Beispiel Jojobaöl mischen. etc.

Herkunft
Teebaum

Der englische Name von Melaleuca alternifolia, „Tea Tree“, entstand 1770. James Cook, damals noch Lieutnant der British Royal Navy, landete mit seiner „HMS Endeavour“ in Botany Bay an der Nordostküste Australiens. Cook führte seine Mannschaft auf eine Expedition in die durch zahlreiche Schlangen gefährliche Sumpfregion. Dort fand er dichte Gehölze von Bäumen mit aromatisch duftenden Blättern.

Bei der Expedition war auch ein Botaniker, Sir Joseph Banks, mit dabei, der Blätter dieser Bäume sammelte und sie zu weiteren Untersuchungen mit nach England nahm. Lieutnant Cook nannte sie Teebäume oder Teepflanzen, weil ihre Blätter, wenn sie gekocht wurden, einen angenehm würzigen und erfrischenden Tee ergaben. Cook und seine Leute beobachteten, wie die Eingeborenen Blätter und Rinde des Teebaumes verarbeiteten.

Daraufhin ließ er einen Sud aus Teebaumblättern herstellen. Diesen setzte er erfolgreich zur Behandlung verschiedener Hautkrankheiten ein, wie sie bei Schiffsbesatzungen infolge von Vitaminmangel häufig auftraten.

Inhaltsstoffe

fruchtJunge, frische Blätter von Melaleuca alternifolia enthalten etwa 1 bis 2 Prozent ätherisches Öl, das einen eigentümlichen, muskatnussähnlichen Geruch besitzt.

Es handelt sich dabei um ein komplexes Gemisch aus rund 100 Substanzen, von denen bis heute etwa 60 Komponenten aufgeklärt sind.

Der Australische Standard (AS 2782- 1985) schreibt den prozentualen Anteil von 1,8-Cineol und Terpinen-4-ol im ätherischen Öl (Terpinen-4-ol-Typ) vor. Danach wird verlangt, dass in kommerziell erhältlichen Produkten der Gehalt an 1,8-Cineol nicht über 15 Prozent und der von Terpinen-4-ol bei mindestens 30 Prozent liegen soll. Die Vorgaben des Australischen Standards wurden mit geringen Abweichungen in den Deutschen Arzneimittel-Codex 1996 und in den Internationalen Standard (ISO-4730) übernommen.

Teebaumöl, das während längerer Zeit Sauerstoff und Licht ausgesetzt ist, unterliegt, wie unsere Untersuchungen zeigen, Oxidationsprozessen, die zu einer erheblichen Qualitätsminderung führen und somit unbrauchbar werden.

Ölgewinnung

Zweige

Das Teebaumöl (= Melaleucae aetheroleum) wird hauptsächlich mit Hilfe der Wasserdampfdestillation aus den Blättern des «Australischen Teebaumes» (Melaleuca alternifolia) gewonnen. Die am häufigsten verwendete Melaleucae- Art, die zur Ölgewinnung herangezogen wird, ist Melaleuca alternifolia.

Nach dem derzeit gültigen «Australischen Standard (AS 2782–1985)» sind noch zwei weitere Stammpflanzen, nämlich Melaleuca linariifolia und Melaleuca dissitiflora, zur Ölgewinnung zugelassen. Die ätherischen Öle dieser drei Melaleuca- Arten haben eine ähnliche stoffliche Zusammensetzung. In offiziellen Teebaumöl-Monografien anderer Länder werden weitere Melaleuca-Arten aufgeführt, die zur Ölgewinnung herangezogen werden können.